LIEBLINGSWERKE 2026

15. Februar 2026
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Haus der Musik Innsbruck · Großer Saal
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Datum
Sonntag, 15. Februar 2026 um 11:00, Ende: 13:00
Veranstaltungsort
Haus der Musik Innsbruck · Großer Saal, Universitätsstr. 1, 6020 Innsbruck, Austria
Veranstalter
Akademie St. Blasius

Alle Zeitangaben in der lokalen Zeitzone (Mitteleuropäische Zeit).

LIEBLINGSWERKE Mieczyslaw Weinberg (1919-1996) ∙ Konzert für Klarinette und Streichorchester op. 104 Alexander Tsfasman (1906-1971) ∙ Suite für Klavier und Orchester Aram Chatschaturian (1903-1978) ∙ Klavierkonzert in Des – Dur op. 38 Orchester der Akademie St. Blasius Robert Oberaigner, Klarinette Victoria Strohm, Klavier Paul Cartianu, Klavier Karlheinz Siessl, Leitung Das Konzertprogramm 2026 der Akademie St. Blasius spannt einen weiten historischen und stilistischen Bogen, der von barocker Festlichkeit über die expressive Klangsprache des 20. Jahrhunderts bis hin zu Uraufführungen unserer Zeit reicht. Den Auftakt bildet Mieczysław Weinbergs Konzert für Klarinette und Streichorchester op. 104, in dem Robert Oberaigner, Soloklarinettist der Staatskapelle Dreden, als Solist die lyrische Klarinettenstimme eindringlich zum Klingen bringt. Weinberg verbindet kantable Melodik mit subtiler, oft melancholisch gefärbter Harmonik, wobei die Klarinette als Erzählerfigur über das dichte Streichergewebe hinweg agiert. Einen gänzlich anderen Tonfall schlägt der Pianist und Komponist Alexander Tsfasman in seiner Suite für Klavier und Orchester an, interpretiert von der jungen Pianistin Victoria Strohm, die am Tiroler Landeskonservatorium in der Klasse von Prof. Huang studiert. Die Suite ist vom amerikanischen Jazz der 1930er Jahre inspiriert und verschmilzt rhythmische Vitalität mit orchestraler Brillanz – ein virtuoses Spiel zwischen Pianistin und Orchester, das die Bühne zum pulsierenden Klangraum werden lässt. Dem gegenüber steht die kraftvolle spätromantische Geste des Klavierkonzerts in Des-Dur op. 38 von Aram Chatschaturjan, in dem Paul Cartianu, Professor am Tiroler Landeskonservatorium, die monumentale Klavierstimme übernimmt. Folkloristische Impulse, monumentale Klangmassen und ein technisch anspruchsvoller Solopart machen dieses Konzert zu einem funkelnden Höhepunkt des 20. Jahrhunderts.
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