Kulturgut lebendig erhalten. Hoffnung erleben. DAS HALLEINER WEIHNACHTSSPIEL
December 19, 2026, Stadtkino/Stadttheater Hallein - Show detailsHide details
- Date
- Saturday, December 19, 2026 at 7:00 PM, End: 8:00 PM
- Venue
- Stadtkino/Stadttheater Hallein, Kuffergasse 2, 5400 Hallein, Austria
- Organizer
- gruber and more, Halleiner Puppentheater

All times are shown in the local timezone (Central European Time).
Kulturgut lebendig erhalten. Hoffnung erleben. DAS HALLEINER WEIHNACHTSSPIEL Samstag,19. Dezember 2026 Sonntag, 20. Dezember 2026 jeweils 19 Uhr Stadttheater Hallein,
Tickets
- bis 11.Reihe 35 €
- bis 14. Reihe und Balkon 30 € family packages sind erhältlich per E-Mail gruberandmore@sbg.at oder per Telefon 0664 117 680 7 (bis spätestens 10. Dezember) Vorverkaufsstellen Spielwaren Oedl, Papierwaren Kirschnek, TVB Hallein/Bad Dürrnberg, Ritzberger - Genuss mit Stil in Oberalm. Per E-Mail gruberandmore@sbg.at und per Telefon 0664 117 680 7
Abendkassa plus 2 €
Halleiner Puppentheater Veranstalter Zur Webseite des Veranstalters www.gruberandmore.at
Eventdetails Das überlieferte Halleiner Weihnachtsspiel wurde vermutlich bereits von den Halleiner Salzschiffern aufgeführt. Für diese Annahme spricht, dass unter Josef II den Halleiner Salzschiffern in der brotlosen Winterszeit Aufführungen ermöglicht wurden, obwohl Josef II szenische Darstellungen der Weihnachtsgeschichte verboten hatte. 1918 wurde der Salzburger Festspiel-Gründervater und Theatervisionär Max Reinhard auf der Suche nach einem alpenländischen Theaterstoff zur Eröffnung der Salzburger Festspiele beim Halleiner Weihnachtsspiel fündig. Die bittere Not nach dem ersten Weltkrieg ließ das Projekt aber scheitern, erst im folgenden Sommer kam dann „Der Jedermann“ als „Notlösung“ zur Aufführung. Weihnachten 2025 spürten wir den Ideen Max Reinhards nach und haben dieses volkskulterelle Traditionswerk mit seinen Liedern aus dem 17. Jhd. der Zeit angepasst und so mit in die Zukunft genommen. Wie Max Reinhard seinen Bühnenmusikkomponisten, Bernhard Paumgartner, zur Komposition einer Bühnenmusik beauftragte, so haben auch wir dem Stück Bühnenmusik beigefügt. Bühnenmusik und Lieder – neu und alt – verschmelzen so zu einer stimmigen und sich gegenseitig ergänzenden Symbiose. Die historischen Lieder aus dem 17. Jhd. sind dramaturgisch bewusst und in klaren Spannungsbögen mit melodischer Einfachheit und expressiven Höhepunkten von Helmut Zeilner bearbeitet worden. Das so entstandene Gesamtkunstwerk „Das Halleiner Weihnachtsspiel“ war 2025 ein überwältigender Erfolg. Viele folgten unserer Einladung ins Stadttheater Hallein, eine Besucherzahl auf die jedes Haus stolz sein kann. Die Rückmeldungen waren enthusiastisch und wir erhielten zahlreiche Anregungen, die wir für die Produktion Weihnachten 2026 aufgegriffen haben. Zumal diese Ideen uns auch in unserem Ziel bestärkten, die Weihnachtsbotschaft musikalisch wie spielerisch noch atemberaubender zu erzählen. Die Wiederaufnahme 2026 ist nun authentischer und noch näher am Original und somit ein besonderes Angebot zu Weihnachten 2026 für alle zwischen 9 und 99 Jahren. Unser Mysterienspiel spricht die Menschen vor allem im Hier und Jetzt an. Fernab vom weihnachtlich-idyllischen Brauchtum geht es um die Botschaft der Hoffnung und des Friedens. Unser Spiel beginnt mit den Drei Königen, stellvertretend für Weise und belesene Leute aus allen Kontinenten der Welt, die sich auf den Weg zu einem Säugling machen, weil eingefahrene Sterne ihr Bahn wechseln. Hirten sinken in die Knie und Engel singen von Frieden auf Erden. Dichtung und Wahrheit, Märchen und Utopie, alles mischt sich in dieser Legende der Weihnachtsbotschaft. Es ist die Vision einer Welt, die ganz anders werden kann und die die Weltgeschichte umschreiben und auf den Kopf stellen kann. Die Utopie der gerechten Lebensverhältnisse ist aber immer noch in weiter Ferne und trotzdem spielen und singen wir diese Weihnachtsgeschichte, denn was wären wir ohne den Traum vom Frieden und der Gerechtigkeit.
Simon Jaritz Dramaturgie und Regie Helmut Zeilner Bühnenmusik und Bearbeitung/Transkription der Lieder, Choreinstudierung Sonja Runtsch-Dworzak zeitgenössische Neufassung des Textes von Josef Häusl Andreas Lungenschmid Bühnenbild & Kostüme (Zusammenarbeit mit Modeschule Hallein) Ludwig Drahosch Lichttechnik Ensemble Chorgruppe der Salzburger Chorknaben und Chormädchen, Bläserquintett – Roswitha Breinlinger, Ann Sophie Hauer Wögrath, Kristina Ernstbrunner, Florian Schneider, Georg Winkler –, Bernhard Teufl – Josef, Barbara Macheiner – Maria, Marlena Horngacher – Engel, Lucas Pellbäck – Melchior, Hubert Pfeifenberger – Kasper, Stefan Wagger - Balthauser, Elisabeth Ausweger - Leindl, David Ausweger – Hauser, Christian Kirschnek – Irgl, Stefan Mösenbichler – Hauptmann/Wirt, Raimund Neckermann – Herodes
