BIBIZA
13 de octubre de 2026, Conrad Sohm (Dornbirn) - Mostrar detallesOcultar detalles
- Fecha
- martes, 13 de octubre de 2026, 20:00
- Lugar
- Conrad Sohm (Dornbirn), Boden 1, 6850 Dornbirn, Austria
- Organizador
- Wildbach Kulturveranstaltungs GmbH

Todas las horas se muestran en la zona horaria local (hora de Europa central).
BIBIZA Dienstag, 13. Oktober 2026 Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr Conrad Sohm Dornbirn Tickets sind auf conradsohm.com/tickets zum selber ausdrucken und bei folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: Ländleticket (Raiffeisenbanken und Sparkassen Vorarlbergs) mit Raiba Club-Ermäßigung sowie Öticket & Eventim erhältlich. Die Buchung von ermäßigten Tickets bzw. Informationen zu Rollstuhlplätzen (inkl. Begleitperson) und ihrer Verfügbarkeit gibt es ausschließlich telefonisch unter +43 1 96 096 (MO-FR von 9 bis 17 Uhr)
BIBIZA • Tour 26 • Dienstag, 13. Oktober 2026 • Conrad Sohm Dornbirn Der BIBIZA Franz ist ein waschechter Wiener – aus Zehnsechzig, also Mariahilf. Sechsundzwanzig ist er und lebt immer noch da. Das Mariahilfer Bezirkswappen ist ein ganzer Comic – und mittendrauf steht der BIBIZA Franz auf einem Boot als sein Alter Ego Don Juan de Austria. Das muss ihm erst einmal einer nachmachen. Dabei wäre er fast ein Osttiroler geworden. Aber nix da. Seine Stadt nennt er manchmal »Bebi«, er hasst und liebt sie, wie es sich gehört. Seine genetischen Vorbelastungen waren nicht gerade künstlerischer Art – wurscht, er wollte trotzdem Musik machen. Also hat er Beats gebastelt und gerappt, das fühlte sich richtig an, und so lernte er Musiker kennen. Die ersten Tracks wurden der Welt im Einundzwanzigerjahr auf zwei Alben präsentiert: »Zwei Zöpfe auf dem Kopf« und »Lebe wie ein Hippie«. Da sind grundsätzliche Betrachtungen zu finden wie: »Ich steige aus der Dusche und fühl mich frisch«, »Fick die Welt« oder »Das Leben kommt so wie bestellt.« Dreiundzwanzig erschien dann das erste richtige BIBIZA-Album »Wiener Schickeria«. Man kann es sich vorstellen wie eine Watschn mit gleichzeitigem Augenzwinkern. Oder Trinken mit gleichzeitigem Rauchen. Da wird uns die Tür in BIBIZAs Schicki-Micki-Welt von der Wiener Schauspielerlegende Ofczarek höchstpersönlich geöffnet. Der sagt Guten Morgen und schickt den Franz auf eine wilde Odyssee über den Opernring zum Stadtpark, wir besuchen die Hautevolee auf dem Balkon, schauen, wer so auf der Akademie der Bildenden Künste studiert, fahren über die Höhenstraße direkt in die Villa und kommen am Schluss drauf, dass wir eh die ganze Zeit mitten in Babylon sind. Es gibt kein Entkommen – und der Rausch hilft natürlich. So spaßig das Ergebnis auch ist, ein Album mit 21 Cuts »kommt nicht von ungefähr, das kommt von harter Arbeit«. Mit seinen Produzenten Filous, Johannes Madl und Enzo Gaier (dazu Blvth, Nikolai Pothoff und Johannes Römer) hat er sich auf minimalistisch gebaute, knackige Stampfer geeinigt. Der Bass sitzt fett auf dem Beat, die Gitarre rifft und kreischt, darüber loopt sich ein Synth in Ekstase. Obendrauf gibt’s eine regelrechte Litanei an perfekten Pop-Onelinern: »Wer schwankt, hat mehr vom Weg.« Oder: »Alle warten auf die Hook, aber das war grad die Hook.« Oder: »Es is eigentlich egal, was ich sag, wenn ich mich gut ausdrück.« Und so weiter. Man muss nur zuhören. Noch im Dreiundzwanzigerjahr, nach mehreren Tourneen als Opening Act, ging der Franz mit seiner Band (Enzo Gaier: Gitarre, Moritz Meixner: Drums, Xaver Nahler: Keys/Synths, Markus Windisch: Bass) endlich auf eigene – voll ausverkaufte – Tour mit ihrem Open-Air-Höhepunkt in der Wiener Arena im Mai Vierundzwanzig. Schon im Herbst folgte die nächste Scheibe: »bis einer weint«. Wieder 21 Tracks – all killers no fillers. Laptop-Punk, Eighties-Funk, Hardcore-Pop, Surf-Rock’n’Roll, Touristen-Jazz, Balladen-Rap – alles dabei. Im Promotext hieß es: »Der BIBIZA beherrscht die Kunst, die richtigen Fragen zur richtigen Zeit zu stellen. Er sucht das Schöne im Schiachn, das Erträgliche im Unerträglichen, den Grund zum Feiern. Er weiß nämlich, wie’s um ihn steht. Dass die Rechnung kommt, auch wenn man aufstehen und einfach gehen will. Dass die Worte leer und die Gläser voll sind. Dass der Mann mit der Glatze zu allem fähig ist. Dass seine Freunde geil, aber auch kaputt sind. Dass Saufen schädlich und sein Lebensstil leider kein Image ist. Dass die Welt zerfällt.« Mit dem Titeltrack gelang eine Hymne: »Wir sind unsterblich. Wir sind nicht ehrlich. Leben gefährlich. Unbeschwerlich. Bis einer weint!« Fünfundzwanzig: Das Tourleben bleibt hart, aber geil, und auch im Studio wird gehackelt. Singles werden veröffentlicht – Kollaborationen mit nand (»Enge Freunde«), Bausa (»Maschinenraum«) und Ikkimel (»Galopp!). Ja, auf seinem letzten Album hat der BIBIZA gesungen: »Ich blüh so richtig auf im Untergang.« Oder: »Wir stehen am Abgrund.« Aber nix da. Die Zeichen stehen auf Zukunft. Weil nach Fünfundzwanzig kommt Sechsundzwanzig und nach Sechsundzwanzig kommt … Genau!
Kurzversion: Der BIBIZA Franz ist ein waschechter Wiener – aus Zehnsechzig, also Mariahilf. Sechsundzwanzig ist er und lebt immer noch da. Seine Stadt nennt er manchmal »Bebi«, er hasst und liebt sie, wie es sich gehört. Nach zwei Compilations im Einundzwanzigerjahr erscheint im Mai Dreiundzwanzig sein erstes richtiges Album »Wiener Schickeria«. Es macht Furore und zeichnet mit knackigen Popstampfern und originellen Lyrics zum Alltag der Wiener Dekadenz allen Angstlosen einen fetten Grinser ins Gesicht. Es folgen ausverkaufte Tourneen, das konsequent weitergedachte Album »bis einer weint« (Vierundzwanzig) und ein paar Singles – Kollaborationen mit nand, Bausa und Ikkimel (Fünfundzwanzig). Ja, auf seinem letzten Album hat der BIBIZA gesungen: »Wir stehen am Abgrund.« Aber nix da. Die Zeichen stehen auf Zukunft. Weil nach Fünfundzwanzig kommt Sechsundzwanzig und nach Sechsundzwanzig kommt … Genau!
