Cornelius Obonya liest Stefan Zweig "Die Schachnovelle"
15 de agosto de 2021, Südbahnhotel Semmering - Mostrar detallesOcultar detalles
15 de agosto de 2021
, Südbahnhotel Semmering
- - Fecha
- domingo, 15 de agosto de 2021, 15:30, Fin: 17:30
- Lugar
- Südbahnhotel Semmering, Südbahnstraße 27, 2680 Semmering, Austria
- Organizador
- Kultur.Sommer.Semmering
Todas las horas se muestran en la zona horaria local (hora de Europa central).
Liebes Publikum, bitte beachten Sie, dass die eingezeichneten Sitzplatz-Gruppen zu je (1), (2) oder (3) Plätzen nur als zusammenhängende Besuchergruppe gebucht werden können. Sollte kein geeigneter Platz bei der Onlinebuchung für Sie ersichtlich sein, melden Sie sich bitte telefonisch unter +43 (0) 664 9903 0682 oder kontaktieren Sie uns via E-Mail unter tickets@kultursommer-semmering.at. Wir beraten Sie gerne persönlich!
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Cornelius Obonya liest Stefan Zweig - Die Schachnovelle
Im historischen Südbahnhotel, wo Stefan Zweig selbst anno dazumal residierte, trifft eindrückliche Erzählkunst auf eine der wohl bekanntesten Novellen der Weltliteratur. »Jedermann«-Legende Cornelius Obonya kehrt im Rahmen des Stefan-Zweig-Zyklus nach seiner umjubelten literarischen Premiere in der vergangenen Spielzeit zurück an den Semmering. Einmal mehr versetzt er das Publikum auf einen wogenden Atlantikdampfer zwischen New York und Buenos Aires, wo vielschichtige Lebenswelten aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten aufeinanderprallen. Der Schachmeister und Weltreisende Mirko Czentovic, der selbstbesessene Ölmillionär McConnor sowie die gebrochene Figur des Dr. B., der gegen seine inneren Dämonen anzukämpfen versucht - sie alle verbindet das Schachspiel. Als Lebensaufgabe, als elitärer Zeitvertreib, als Rettung und Fluch zugleich. Obonyas markante wandelbare Stimme sowie seine einzigartige Interpretation der berühmten »Schachnovelle« verdeutlicht die Zerrissenheit ihrer Charaktere und verkörpert jene Leidenschaft und Klarheit, die ihr gebührt.
»Ich war durch meine fürchterliche Situation gezwungen, diese Spaltung in ein Ich Schwarz und ein Ich Weiß zumindest zu versuchen, um nicht erdrückt zu werden von dem grauenhaften Nichts um mich.«
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Foto: © Daniel Schalhas