M.E. Schlosskonzerte: Wolfgang Schwaiger und Barbara Moser
  • Schloss Hunyadi

    Schloßgasse 6, 2344 Maria Enzersdorf, Austria

  • Do., 17.11.2022, 19:30

    Ende: Do., 17.11.2022, 21:30

Kammersänger Wolfgang Schwaiger (Bariton) und die mehrfach ausgezeichnete Konzertpianistin Barbara Moser präsentieren Schuberts Liederzyklus Die Schöne Müllerin.

Wolfgang Stefan Schwaiger /Sänger
Der Tiroler Bariton Wolfgang Stefan Schwaiger ist seit 2016 Mitglied des Ensembles der Oper Köln und konnte sich dort ein breites Repertoire mit Partien wie Papageno, Ping in Turandot, Hans Scholl in der Weißen Rose, Falke in Die Fledermaus, Ned Keene in Peter Grimes, Lescaut in Massenets Manon, Figaro in Il barbiere di Siviglia, Fritz in Korngolds Die Tote Stadt und Valentin in Gounods Faust erarbeiten.
Neben Gastengagements, u. a. an der Oper Graz, der Staatsoper Hannover und am Staatstheater Darmstadt, standen kürzlich Wiederengagements bei den Bregenzer Festspielen 2021 und am Teatro Real in Madrid auf dem Programm. Am Tiroler Landestheater wird er in der Saison 2021.22 die Rolle des Taddeo in Rossinis L’italiana in Algeri verkörpern.
Während seines Studiums sammelte der junge Bariton bereits viel Bühnenerfahrung: Im Schlosstheater Schönbrunn stand er in den Jahren 2012 bis 2014 als Conte Almaviva in Le nozze di Figaro und in der Titelrolle von Mozarts Don Giovanni auf der Bühne.
Sehr früh konnte Wolfgang Stefan Schwaiger zahlreiche Wettbewerbe für sich entscheiden, u. a. den Brahmswettbewerb in Pörtschach. Er gewann den 2. Platz beim Internationalen Ferruccio Tagliavini Wettbewerb, war Finalist des 1. Otto-Edelmann-Wettbewerbs und Lauréat des Festivals Juventus in Cambrais/Frankreich.
Bereits als Kind erhielt er eine vielseitige musikalische Ausbildung und war Mitglied der Wiltener Sängerknaben. Er studierte an der Musikuniversität Wien MDW bei Karlheinz Hanser und Florian Boesch.

Barbara Moser
erhielt bereits im Alter von fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht an der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Renate Kramer-Preisenhammer, dem sich das Studium im Konzertfach Klavier bei Heinz Medjimorec anschloss. Daneben belegte sie zwei Semester bei Greta Kraus am Royal Conservatory of Music in Toronto. Nach der mit einstimmiger Auszeichnung abgelegten Diplomprüfung in Wien absolvierte sie vertiefende Studien bei Boris Bloch, Rudolf Buchbinder, Rudolf Kehrer, Roland Keller, Oleg Maisenberg und Elisabeth Schwarzkopf.
Ausgezeichnet mit einer Vielzahl von Preisen und Stipendien, konzertiert Barbara Moser heute als Solistin regelmäßig in Österreichs wichtigsten Konzertsälen und bei bedeutenden internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, Schleswig-Holstein, Flandern, Montreux, den Wiener Festwochen, der Schubertiade Feldkirch, dem Frühlingsfestival von Monte Carlo u.v.a. Ihre weltweiten Konzertreisen führten zur Zusammenarbeit mit vielen Orchestern von Weltruf wie beispielsweise der Academy of St. Martin-in-the-Fields und dem Dallas Symphony Orchestra unter bekannten Dirigenten wie Walter Weller, Fabio Luisi, Manfred Honeck und Jesus Lopez-Cobos.
Auch als Kammermusikerin und Liedbegleiterin ist Moser sehr gefragt und konzertiert mit so außerordentlichen Künstlern wie Natalie Dessay, Plácido Domingo, Michael Schade und Mara Zampieri. Außerdem ist sie Mitglied des liszt trio wien und des Trio Variabile und konzertiert in verschieden Formationen mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker.
Ihre Diskographie umfasst 11 Solo-CDs sowie 12 Kammermusik- und Lied-Produktionen, darunter die mit der „Wiener Flötenuhr“ für die beste Mozart-Interpretation des Jahres 2002 ausgezeichnete Duo-CD „Hommage à Mozart“. Die CD-Reihe „Schuberts weltliches Chorwerk“, erschienen bei TELDEC erhielt den renommierten Plattenpreis „Diapason d’Or“, die Duo-CD „Ladies‘ Night“ mit Geiger T. A. Irnberger war Kammermusikaufnahme des Monats (4/2018) im BBC Music Magazine.
Barbara Moser unterrichtet an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien als Universitätsprofessorin und leitet international Seminare und Meisterkurse. 2007 beendete sie ein Doktoratsstudium mit der Dissertation über das Verzierverhalten in Bellinis Oper „La Sonnambula“. Diese Doktorarbeit wurde danach vom VDM-Verlag publiziert und 2010 mit einem „Best Publication Award“ ausgezeichnet.





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