Jáchym Topol
30. November 2026, Literaturhaus Salzburg - Details anzeigenDetails ausblenden
- Datum
- Montag, 30. November 2026 um 19:30
- Veranstaltungsort
- Literaturhaus Salzburg, Strubergasse 23 / H. C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg, Austria
- Veranstalter
- Literaturhaus Salzburg
Alle Zeitangaben in der lokalen Zeitzone (Mitteleuropäische Zeit).

„Solange der Zustand Europas zu solchen Kunstwerken anregt, ist es nicht verloren.“ (Neue Zürcher Zeitung)
Jáchym Topol ist der wohl berühmteste tschechische Autor seiner Generation. In seinem neuen Roman „Die Hölle gibt es nicht“ (Suhrkamp Verlag, 2026) erzählt er voller Komik und Verzweiflung, was aus den Hoffnungen und Träumen von 1989 geworden ist. Das Buch, eine Reise durch die Traumata Mitteleuropas, verknüpft Lebens- und Epochenkrisen, historische Schrecken mit absurder Gegenwart. Der Schriftsteller liest und spricht mit seiner Übersetzerin Eva Profousová. Auf Deutsch liest Peter Arp.
Prag, am 24. Februar 2022, dem Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine. Tom, ein alternder Journalist, bricht mit seiner Geliebten zu einem Ausflug auf. Ein südböhmisches Barockkloster verspricht Ablenkung von innerer und äußerer Konfusion: Seine Ehe ist kaputt, der Job hängt am seidenen Faden, der schwule Sohn macht ihm Sorgen. Da meldet sich die Redaktion von „Point“, einem angesagten Organ, finanziert von einem undurchsichtigen Geschäftsmann mit Verbindungen nach Russland.
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