Gusel Jachina

16. November 2026
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Literaturhaus Salzburg
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Datum
Montag, 16. November 2026 um 19:30
Veranstaltungsort
Literaturhaus Salzburg, Strubergasse 23 / H. C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg, Austria
Veranstalter
prolit

Alle Zeitangaben in der lokalen Zeitzone (Mitteleuropäische Zeit).

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1924 betritt Sergej Eisenstein zum ersten Mal einen Schneideraum. In Russland fehlt es an allem: an Drehbüchern, Regisseuren, vor allem aber an Filmmaterial. Stattdessen kauft man im Ausland. Hauptlieferant der Träume in Zelluloid sind Deutschland und die USA, aber diese Filme müssen erst „sowjetisiert“ werden. Eisenstein beherrscht diese höchst anspruchsvolle Kunst bald wie kein Zweiter. Er weiß um die Mittel des Films: Was gezeigt wird, wird geglaubt und damit zur Wahrheit. Er schafft Filme, die als Propaganda gesehen werden können und die zugleich ästhetische Meisterwerke sind. Gusel Jachinas Romanbiografie über Sergej Eisenstein verbindet ein gründlich recherchiertes Panorama der Sowjetunion, die faszinierende Charakterstudie eines der bedeutendsten Regisseure des 20. Jahrhunderts und eine tiefgehende Reflexion über das komplexe Verhältnis von Kunst und Macht. Wir präsentieren diesen großen Roman im Wechsel von Lesung, Filmausschnitten und Gespräch. Moderiert wird der Abend von Eva Binder.

12,00 €

Ermäßigung für Ö1-Clubmitglieder, SN-Card Inhaber, Schüler:innen, Student:innen, Senior:innen, Menschen mit Behinderung

10,00 €

Ermäßigung für Mitglieder der hausinternen Literaturgruppen

8,00 €