SOMA-Tagung: Forschend ver-antworten

12–13 de noviembre de 2026
,
Foyer
-
Mostrar detallesOcultar detalles
Rango de tiempo
12–13 de noviembre de 2026, Inicio: 12 de noviembre de 2026 a las 13:00
Lugar
Foyer, Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg, Austria
Organizador
Universität Mozarteum

Todas las horas se muestran en la zona horaria local (hora de Europa central).

Mostrar todos los eventos

Kunstbasierte und partizipative Methoden im Spannungsfeld pädagogischer und ethischer Herausforderungen. Tagung der School of Music and Art Education (SOMA)

Wenn sich Wissenschaft für diversere Themen und gesellschaftliche Akteur*innen in ihrer Vielfalt öffnet, entstehen grundlegende Fragen: Wer beforscht wen, und welche Machtdynamiken und Ungleichheiten prägen diese Beziehungen? Welches Wissen gilt als relevant? Wer kann sich wie äußern und ausdrücken, wer darf sprechen – und wer entscheidet darüber? Wie wird Wissen für wen zugänglich gemacht? Diese Fragen berühren nicht nur methodische, sondern vor allem ethische und pädagogische Dimensionen des Forschens: Wie können wir einander begegnen, welche Beziehungen entstehen dabei, und wie können wir füreinander Sorge tragen – "taking care" – im Forschungsprozess?

Die Tagung widmet sich kunstbasierten und partizipativen Forschungsmethoden als Ansätze, die neue Formen der Wissensproduktion und des Austauschs ermöglichen. Im Zentrum steht die Frage, wie unterschiedliche Disziplinen mit ihren jeweiligen Zugängen – aus der Kunstpraxis kommend, pädagogische Beziehungen betonend, Arts-based Research anwendend, wissenschaftliche Methoden einsetzend – voneinander lernen und in einen produktiven Dialog treten können. Ver-antwortend – im Sinne einer response-ability, also einer Fähigkeit zu antworten und dabei Verantwortung zu übernehmen – zu forschen bedeutet für uns dabei, pädagogische mit ethischen Fragen zu verbinden, d.h. das Gestalten von Beziehungen ebenso wie das Reflektieren eines angemessenen Umgangs.

In Vorträgen reflektieren wir kritisch über Reichweite und Grenzen dieser Ansätze, in Workshops teilen wir konkrete Erfahrungen aus dem Forschungsalltag und erproben Best-Practice-Beispiele. Das Format verbindet bewusst theoretische Auseinandersetzung mit praktischem Arbeiten, um gemeinsam Wege zu erkunden, wie Forschung verantwortlich und inklusiv gestaltet werden kann und Forschungsprozesse entsprechend auch in ihren pädagogischen und ethischen Dimensionen betrachtet werden können.

Vortragende: Miriam Althammer, Nicole Brown, Dominika Cohn, Judith Franke, Maike Gunsilius, Ulrike Hatzer, Julieta Jacobi, Iris Laner, Sara Paloni, Esther Pilkington, Nora Ruck, Elina Saalfeld, Isabel Schwenk, Martha Stützle, Stefan Thomas, Karen Werner, Anna Wieczorek, Lea Wiednig, Cornelia Zobl & Anna Zwirchmayr

0,00 €